Jagdliche Verhältnisse

Das Gebiet der Waldkörperschaft ist in zwei Eigenjagdreviere Buching und Trauchgau gegliedert, die jeweils in zwei getrennt verpachtete Bögen aufgeteilt sind. Flächen der Waldkörperschaft liegen ferner im Gemeinschaftsjagdrevier „Unterer Berg", „Trauchgau-Land" sowie „Buching-Land". Die gesamte Jagdfläche umfasst rund 11.900 ha. Auf eine mit der Eigenjagd Trauchgau zusammenhängende Fläche von über 300 ha im Gemeinschaftsjagdrevier „Unterer Berg" wird hingewiesen.
Die Waldkörperschaft beschäftigt selbst zwei Berufsjäger, die den Jagdpächtern zugeordnet werden. Die Personalkosten werden auf die Pächter umgelegt.

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Jagd und Wild im Buching-Trauchgauer Berg- und Landwald

Das Jagen liegt dem Menschen schon seit Urzeiten im Blut. Es verfolgt immer zwei Zwecke: einmal konnten die Jäger sich Wildbret verschaffen, um die Ernährung ihrer Familien sicherzustellen und zum Zweiten konnte man der Jagdleidenschaft frönen, denn diese war bei Arm und Reich gleich groß.

Die Reichen allerdings verstanden es schon sehr früh, das Recht auf Jagdausübung allein in ihre Hände zu bekommen.

Daneben hat aber der kleine Mann immer wieder versucht, dieses Vorrecht der Adeligen zu brechen, indem er sich aufs Wildern verlegte.

Nur bruchstückweise sind uns jagdliche Begebenheiten aus vergangenen Jahrhunderten überliefert und beschrieben.

Aus einem Kurzvortrag des ehemaligen Hauptlehrers Baur von Buching, abgehalten am 8. März 1969, können wir zu diesem Thema einiges entnehmen. G. Baur hatte hierzu Quellen und Forschungen des H. H. P. Lory, Buching, sowie Lehrer Birk, Trauchgau, als auch Aufschreibungen von Mehrl, Buching, verwendet:

Herzöge, Kurfürsten und Könige jagdten in unseren Wäldern.

  • Althistorische bemalte Holztafel im Halblechtal von der Bärenjagd im Jahre 1627

  • Diese Tafel am Ochsenkopf wurde vom Trachtenverein »D'Älpler« Trauchgau im Jahre 1976 renoviert.

  • »Seltener Muth des christlichen Heerführers« Ritter im Kampf mit einem Bären, D. Chodowiecki. Staatliche Graphische Sammlung München.

  • Churfürst Max II. Emanuel von Bayern *1662 +1726
    Der wohl berühmteste Mann seiner Zeit

  • König Max II. auf der Gemsjagd
    geb. 1811, gest. 1864

  • »Der Maxstein« am Rahmenstein Wank, Nähe Weg zum Geisel- stein. Der Abschuß einer Gemse durch König Max II. von Bayern war den Königstreuen immerhin einen Gedenkstein wert.

  • König Ludwig II. Steinzeichnung von Josef Rigal (1865)

  • Der Bruder von König Max II. Prinzregent Luitpold von Bayern - geb. 1821, gest. 1912 auf der Jagd im Kenzengebiet

Waldkörperschaft Buching-Trauchgau | Am Mühlbach 46, 87642 Halblech
Wolfgang Streif - Vorstandsvorsitzender - Tel. von 08:00 bis 18:00 Uhr +49 (0)171 5312304
eMail: Vorstand@waldkoerperschaft.de | web: www.waldkoerperschaft.de

c) Alle Rechte bei der Waldkörperschaft Buching-Trauchgau

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